Ozaphan – Sicherheitsfilm für das Heimkino

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Informationen und Nachträge zu:

Ralf Forster, Jeanpaul Goergen: Heimkino auf Ozaphan. Mediengeschichte eines vergessenen Filmmaterials. Berlin: CineGraph Babelsberg 2020 (=  Filmblatt-Schriften; 11)

ISSN 1610-4048 / ISBN 978-3-936774-13-9

  1. Bestellung über den Buchhandel oder direkt über info(at)cinegraph-babelsberg.de

Die Popularisierung des Heimkinos begann bereits in den 1930er Jahren. Erstmals konnten sich breitere Bevölkerungskreise ein Kino zu Hause leisten. Einen wichtigen Anteil daran hatte der aus Cellophan hergestellte, schwer brennbare Ozaphan-Film, den die Agfa und die Kalle AG ab 1932 im 16mm-Format herausbrachten. Die kurzen, preiswerten Kauffilme mit belehrenden und unterhaltsamen Themen – Ausschnitte aus Kultur-, Märchen- und Trickfilmen sowie eine Monatsschau – sollten die ganze Familie ansprechen. Durch die Zusammenarbeit mit der Ufa kam ab 1939 auch Kriegspropaganda ins Sortiment. In der Bundesrepublik wurden die unpolitischen Sujets für Kinder neu aufgelegt und bis Mitte der 1960er Jahre angeboten. Ausgehend von seinen spezifischen Eigenschaften untersucht das Buch die Mediengeschichte des heute weitgehend vergessenen Ozaphan-Films.

 
 
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